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Baucher hat kurz vor seinem Tode noch einmal das System beschrieben, mit dem ein Pferd in wenigen Monaten so weit ausgebildet ist, dass alle weiteren Lektionen quasi nur noch abgefragt und vervollkommnet werden müssen. Dieses System sehen Sie im Folgenden beschrieben. Allerdings ging Baucher von einigen Voraussetzungen aus, ohne näher auf einzugehen. So setzte er einen völlig unabhängigen Sitz des Reiters genauso voraus wie das Trennen, Ablassen, Dosieren und Optimieren der Hilfen (näheres hierzu in unserer eigenen Übersetzung der praktisch erprobten Interpretation von Jean Claude Racinet).
Im Folgenden finden Sie nun unseren Versuch der Erklärung der „Zweiten Manier“ von Bauchers Lehre. Wie es nun aber in der Reiterei einmal ist, nützt die beste Theorie ohne Praxis wenig, zumal die Bücher in dieser Zeit wenig didaktisch aufgebaut waren. Daher verdanken wir vor allem unserem Freund Jean Claude Racinet viel - wenn nicht Alles - über das Verständnis der praktischen Anwendung Bauchers Zweiter Manier. Von daher nehmen Sie die folgenden Zeilen weniger als eine Wort-zu-Wort-Übersetzung als vielmehr eine praxisbezogene Interpretation derselben auf Basis der Original-Texte. Die originalgetreue Übersetzung finden Sie sicher deutlich besser und genauer in der deutschen Übersetzung von Herrn Christian Kristen von Stetten, auf die wir bereits im vorausgestellten Kapitel hinwiesen. Der stufenweise Aufbau der Ausbildung (gem. der 12 Auflage der „Methode d'équitation“) Grundsätzliches:
Ein junges Pferd zu lange zu arbeiten und ggf. zu ermüden wird das Pferd sauer machen. Und das umso mehr, je weniger das Pferd vom Geiste dazu in der Lage ist, zu verstehen, was man von Ihm verlangt. Ich empfehle pro Tag zwei Unterrichtseinheiten von je einer halben Stunde durchzuführen, denn ich bin der Auffassung, dass ein Zeitraum von 24 Stunden für ein Pferd zu lang ist, um sich zu erinnern, was es am Vortage erlernt hat. 1. Anmerkungen von Baucher hierzu gemäß der Ergänzung der originalen 12. Auflage:
Wann immer sich ein Pferd bewegt, wird sein Gewicht nicht nur von A nach B bewegt. Selbständige Bewegung setzt voraus, dass Gewicht verlagert wird. Fließend ist die Bewegung aber nur dann, wenn nur genau der Anteil des Gewichtes in Richtung der Bewegung verlegt wird, welcher für die Auslösung der Bewegung notwendig ist. Das gilt für alle Gangarten, denn eine solche korrekte Gewichtsverteilung erlaubt es, die jeweilige Körperpartie des Pferdes zu belasten beziehungsweise zu entlasten, was - ohne Ausnahme - die Voraussetzung dafür ist, dass die geforderte Bewegung sofort und flüssig und vor allem so korrekt wie möglich ausgeführt werden kann. Ist die Bewegung hingegen ungleichmäßig, wird ein zu großer Gewichtsanteil verlagert; die Ausführung der Bewegung kann dadurch sogar gänzlich unmöglich werden, da durch schlechte Gewichtsverteilung die Kraft des Pferdes nicht ausreicht, das Körpergewicht, das nun ein Hindernis darstellt, zu heben und zu befördern. Das Maß des Könnens und das Verständnis des Reiters zeigen sich also daran, wie richtig er das Körpergewicht den Umständen entsprechend auf den vier stützenden Gliedmaßen zu verteilen und diese Gewichtsverteilung zu bewahren imstande ist. Das ist der Schlüssel allen Reitens, alles Reiten reduziert sich darauf. 2. Einleitung zum Ausbildungsprinzip:
Beim Pferd ist die Vorhand von Natur aus mehr belastet als die Hinterhand, und beim Reiten geht des daher darum, genau den Anteil des Gewichtes auf die Hinterhand zu verlegen, der notwendig ist, die Gewichtsverlagerung zu erleichtern. Die einzige Schwierigkeit dabei besteht darin Dies zeigt, wie unbedingt notwendig beim Reiten die Anwendung meiner neuartigen Mittel und Vorgehensweisen ist. Besonders wichtig ist die Anwendung des Prinzips "Hand ohne Beine, Beine ohne Hand". Denn reitet man so, bemerkt man sofort, wenn man mit den Schenkeln Diese Form der Zügeleinnutzung - und ihre Ergebnisse sind in der Tat wunderbar - ist ein zusätzliches Element der neuen „Methode“ und es bildet zusammen mit den anderen Neuerungen ein vollkommen neues und einleuchtendes und schlüssiges System. Ich kann versichern, das jeder kompetente und korrekt ausgebildete Reiter, der meinen Prinzipien gemäß der überarbeiteten 12 Auflage der „Methode“ folgt, in wenigen Wochen Dinge mit seinen Pferd erreichen kann, die bis dahin für unmöglich gehalten hat. Man sollte jedoch beachten, wir lange es dauert, sich in Künsten einen Meister nennen zu dürfen, und dass man sich sehr dem Studium widmen muss, um zu einer gewissen Kompetenz zu gelangen. Wenn man aber diese investierte Zeit in Relation setzt zu dem Zeitgewinn, der sich dann bei der Ausbildung von jedem Pferd erzielen lässt, so wird man schnell überragenden Nutzen erkennen. Dies setzt jedoch voraus, dass man meine Methode mit all ihren beschriebenen Neuerungen und Vervollkommnungen genau anwendet. Zugegebener Maßen ist das Studium meiner Methode innerhalb der Reitkünste sicher nicht das Einfachste. Dennoch hoffe ich, dass man den Wert meines Beitrages erkennen wird und Reiter wie Pferde über die Anwendung dankbar sein werden.
Der stufenweise Aufbau der Ausbildung (gem. der 12 Auflage der „Methode d'équitation“) An der Hand Das Pferd dazu erziehen, an den Reiter heranzutreten. Das Pferd dazu erziehen, mit hoch eingestelltem Hals rückwärts zu treten. Der Reiter fasst hierzu beide Trensenzügel an und streckt die Arme komplett aus. Zuerst wird den eventuelle vorhandenen Gewichts- oder Kraftoppositionen mit wiederholten halben Arrets beziehungsweise Vibrationen entgegengetreten. Durch die hohe Einstellung des Halses, welche durch vertikal von unten nach oben ausgeführte Hilfen erreicht wird, verhindert man eventuelles Verkriechen, das heißt, nur jener Anteil des Gewichts wird nach hinten verlagert, welcher für die Rückwärtsbewegung notwendig ist. Das Pferd wird nur einen Schritt rückwärtsgerichtet und dabei weiterhin die Vorder- und Hinterhand so gerade wie möglich gehalten. Natürlich würde jedes Schrägstellen der Hinterhand der korrekten Verlagerung des Gewichtes entgegenstehen und man achte insbesondere darauf, den zweiten Schritt erst dann zu unternehmen, wenn man das Pferd wieder absolut geradegerichtet ist. Man unterbindet so das Auftreten von Widerständen, die es dem Pferd erschweren, oder sogar unmöglich machen, das gewünschte Vorhaben des Reiters zu verstehen. Diese Arbeit im Schritt-für-Schritt-Rückwärtstreten wird abgewechselt mit Arbeit im Seitengang nach links und rechts und umgekehrten einfachen Pirouetten. Hierbei ist darauf zu achten, dass nach jedem Schritt angehalten wird, um alle Muskelanspannungen abzubauen, außer der, welche für das Stehen notwendig ist. Besonders wichtig in allen Übungen ist es, darauf zu achten, dass jene Körperpartien, die einen Moment lang unbeweglich sein sollen, sich nicht mobilisieren (besonders bei den Pirouetten) und die Gewichtsverlagerungen so vonstattengehen, wie es den harmonischen Abläufen für die jeweilige Bewegung entspricht. Dann wird mit der seitlichen Biegearbeit und der Arbeit an der Nachgiebigkeit des Unterkiefers mit gerade gestellten Hals bzw. mit nur einseitiger Einwirkung begonnen. Besonders wichtig sind die seitwärtsgerichteten Biegearbeiten des Halses, wofür die Trense vor der Kandare benutze wird. Hierzu stellt sich der Reiter vor das Pferd und ergreift 12 cm vor dem Trensenringen den Zügel. So hebt er nun den Kopf des Pferdes und löst zuerst (und das ist wichtig!) die Nachgiebigkeit im Unterkiefer und erst dann das Nachgeben im Genick aus. Danach wiederholt der Reiter diese Übung mit der Kandare, wobei er einen Kandarenbaum in jeder Hand hält. Die Trense hat (durch ihr Mittelgelenk) eine direktere Wirkung als die Kandare, und wenn das Pferd auf die Kandare mit Widerstand begegnet, kann das an der störenden Kinnkette liegen. In diesem Fall beginnt man neuerlich mit der Trense. Das Pferd hat die Übung verstanden, wenn es auf die Kandare gleichermaßen reagiert wie auf die Trense. Anmerkung: Die seitlichen Dehnungsübungen haben alle Widerstände, die als Folge eines verkürzten und dadurch verspannten Pferdehalses auftreten. Die Erarbeitung der Nachgiebigkeit im Unterkiefer bei gerade gestellten, erhobenen Hals und Kopf und bei einseitig ausgelöster Biegung beseitigt die Widerstände im Unterkiefer, die in jeder Kopfstellung auftreten kann. Diese vorbereitende Arbeit dauert vier Tage. Sie stellt das Vertrauen und den Respekt gegenüber dem Reiter her und macht es ruhig beim Aufsitzen. Aber allein in der Arbeit unter dem Sattel wird der Reiter das Pferd unter dem Sattel ins Gleichgewicht bringen, sprich es ausbilden! Die beschriebene Arbeit an der Hand ist nicht notwendig, aller nützlich. Darum schlage ich hierfür vier Tage vor – nicht mehr, denn das Wesentliche darf dem Nebensächlichen nicht untergeordnet werden. (….) Unter dem Sattel. Im Halt und dann in der Bewegung Ergreifen Sie die Tresenzügel getrennt, heben Sie den Hals und geben dann sofort nach, wenn sich die weiche Nachgiebigkeit des Unterkiefers eingestellt hat. Vermeiden Sie, dass das Pferd sich hinter dem Zügel verkriecht. Bei Widerständen setzten Sie entsprechend serienweise halbe Arrets oder Vibrationen ein. Grundregel: Gleich von Beginn an soll der Reiter dieses Vorgehen mit der Hand einhalten, um alle Gewichts- und Kraftoppositionen sofort zu beseitigen, sooft sie auch auftreten. Nun wenden Sie die seitlichen Biegeübungen sowie die Übungen zur einseitig ausgelösten Nachgiebigkeit im Unterkiefer genauso unter dem Sattel an, wie zuvor an der Hand. Sobald es Ihnen gelingt, das Pferd ein wenig aufzurichten und es im Unterkiefer nachgibt, reiten Sie im Schritt an (..) und arbeiten auf beiden Händen auf dem Zirkel und auf der Geraden. Sie streben dabei an, das Pferd stets leicht zu halten und verwenden bei eventuell auftretenden Gewichts- oder Kraftoppositionen die neuen Einwirkungsweisen mit den Zügel, wobei Sie vermeiden, Hand und Schenkelhilfen gleichzeitig einzusetzen. Unter dem Sattel wird ebenso vorgegangen wie an der Hand, sprich man reitet ein oder zwei Schritte und hält an. Mit der Hand gibt man genau dann nach, wenn das Pferd mit dem Unterkiefer nachgibt. Dann erfolgt das komplette Ablassen der Zügelhilfen und eine Ruhepause für das Pferd. Anschließend nimmt der Reiter die Zügel wieder auf, verlangt erneut die Leichtheit und reitet ein, zwei Schritte und wiederholt dies. Diese schrittweise angeordnete Arbeitsweise wird dann mit Rückwärtsrichten, Pirouetten und gesetzten Übungen abgewechselt. Das Trennen von Bewegung und Schub ist so wichtig und erzielt derart hervorragende Ergebnisse, dass ich mich nicht scheue diesen schrittweisen Ablauf zu wiederholen und allen einsichtigen Reiten zu empfehlen, diesem ganz genau zu folgen: 1. Prüfen Sie, ob das Pferd leicht ist oder es dem Zügel Widerstand entgegen setzt. 2. Den Widerstand je nach Art sofort beseitigen, indem man entweder halbe Arrets oder Vibrationen einsetzt, um das Nachgeben des Unterkiefers zu erreichen. 3. Dann das Pferd ein oder zwei Schritte vorwärts reiten und dabei auftretenden Widerstände mit den neuen Wirkungsweisen entgegenwiken. 4. Das Pferd anhalten und erst dann die Zügel hingeben, wenn das Pferd leicht ist. Lassen Sie Ruhe eintreten und das Pferd für eine halbe Minute immobil sein. 5. Reiten Sie das Pferd wieder im Schritt an, nachdem Sie sichergestellt haben, dass die Nachgiebigkeit des Unterkiefers gegeben ist. Dasselbe gilt für die Arbeit im Rückwärtsrichten, die Vorder- und Hinterhandswendung und die Seitengänge:
Wenn Sie die Ruhepausen mit eiserner Disziplin wiederholen, werden sich Ergebnisse einstellen, welche Sie als Reiter positiv überraschen werden. Muskelverspannungen verschwinden und stellen kein Problem mehr da; das Pferd fühlt sich wohl, denkt mit und nimmt die Arbeit ohne irgendeine Ermüdung wieder auf. Die Entspannung, die während der Ruhepause eingetreten ist, kommt der Muskelanstrengung zu gute, die für die neue Bewegung benötigt wird, Die erneute muskuläre Arbeit ist von solcher Qualität, das die harmonisch ausgeglichene Koordination der Kräfte und die damit einhergehende Einstellung des Gleichgewichtes - sprich der Leichtheit - leichter fällt. Durch die ruhige, gleichbleibende Vorgehensweise, die der Reiter verfolgt, erkennt das Pferd die Überlegenheit des Reiters an und so verfestigt sich die Dominanz des Reiters. Das erleichtert dem Pferd, zum vertrauensvollen Gehorsam gegenüber dem Reiter zu finden. Für das Anhalten setzt der Reiter zu Beginn fein abgestimmte, gleichzeitige Gegenbewegungen der Hand und der Schenkel ein, aber schon nach kurzer Zeit sollen die Zügel ausreichen, um das Pferd geradegerichtet anzuhalten. Da der gleichzeitige Einsatz von Hand und Schenkel das Pferd zum Halten anregt, erklärt sich von selbst, dass man nicht dieselbe Hilfengebung einsetzten kann, wenn man Bewegung erzeugen oder Bewegung in ihrer Qualität beeinflussen will. Als nächste Aufgabe traben Sie Ihr Pferd an. Auch hier wird nach wenigen Tritten angehalten und dasselbe Verfahren angewendet wie im Schritt. Der Reiter muss dem Pferdehals also vor dem Antraben die richtige Position geben und die Leichtheit herstellen. Während der wenigen Schritte, die getrabt werden, setzen Sie nun die neuen Vorgehensweisen ein, um auch den geringsten Widerständen entgegenzuwirken. Beim Anhalten verlangen Sie wieder zunächst die Nachgiebigkeit im Unterkiefer, und lassen das Pferd währen einiger Momente unbeweglich stehen und ruhig werden. Dann nehmen Sie die Arbeit im Trab wieder auf geraden und gebogenen Linien auf und halten dabei stets die gleiche Abfolge wie im Schritt ein. Auf jede Arbeitphase folgt also in immer gleichbleibender Abfolge eine Ruhephase. Versammlungsvorbereitende Übungen: Darauf versuchen Sie, mit dem Pferd im Halten einige Mobilisierungsübungen für die Gliedmaßen durchzuführen, um es so auf das Versammeln vorzubereiten. Die Arbeitseinheit wird mit einigen Übergängen in den Galopp auf beiden Händen beendet. Auch hier wird derselbe aufbauende Ablauf wie im Schritt und Trab durchgeführt. Achten Sie darauf, den Zügel so zu handhaben, wie ich es in dem Kapitel über die neuen Einwirkungsweisen mit der Hand beschreiben habe. Sie müssen dabei spielerisch zwischen Trensen und Kandarenzügeln abwechseln. Damit soll erreicht werden, dass das Pferd sein Gleichgewicht selbständig erhält. An diesem Punkt möchte ich auf eine wichtige Sache hinweisen:
Wenn Sie hierzu im Galopp den Innenzügel einsetzen (also den Rechten auf der rechten Hand und den Linken auf der linken Hand), um die auftretenden Widerstände durch halbe Arrêts (bei "Gewichts-Opposition") bzw. mit Vibrieren (bei "Kraft-Opposition") zu beseitigen, so werden sie sehr schnell einen hohen Grad an Leichtigkeit beim Pferd erzielen und das Geraderichten des Pferdes erhalten können, womit das Angaloppieren und die Galoppwechsel sehr leicht und flüssig werden. Sie müssen das Pferd spielerisch ausbilden und darauf achten, dass Sie das Pferd nicht ermüden. Sie müssen das Pferd dazu bringen, zu verstehen, dass Ihre gemeinsame Arbeit das Ziel hat, konstantes Gleichgewicht - also Leichtheit- zu erreichen. Daher müssen Sie durch das Einfordern der weichen Nachgiebigkeit des Unterkiefers sicherstellen, dass das Pferd körperlich arbeitsbereit ist, bevor Sie anreiten. Dass diese schrittweise Ausbildung schnell zu Fortschritten führt, liegt auf der Hand. Von Beginn der Ausbildung des Pferdes an lehrt der Ausbilder sein Pferd, welche Probleme während aller Schritte der Ausbildung immer wieder auftreten können und wie man diese behebt. Er korrigiert von Beginn an die kleinsten Fehler, welche das Pferd in Unwissenheit vielleicht zeigt. Kaum zwei Monate werden verstrichen sein und Sie werden nach konsequenter Anwendung dieses Ausbildungssystems Ergebnisse erreichen, die ohne die Erlangung des Gleichgewichtes erster Art und damit einhergehender Leichtheit nicht möglich gewesen wäre. Denn die Leichtheit im Gleichgewicht ermöglicht es dem Pferd, jede Bewegung, die Sie von ihm fordern, mit größter Leichtheit und ohne geringste Widerstände auszuführen. Denn immer ist das Pferd in der Lage, die Hilfen anzunehmen und zu verstehen; oder besser gesagt, dadurch, dass das Pferd die feinen Hilfen sofort wahrnimmt und versteht, wird die Umsetzung so problemlos und perfekt. Sie befehlen, das Pferd führt aus.
Wenn man das Pferd also genau nach dem hier beschriebenen Ausbildungsplan ausgebildet hat, so ist es Ihnen gelungen das Pferd in das Gleichgewicht erster Art zu bringen, was Sie durch die Abwesenheit von Widerständen erkennen. Von nun an dürfen Sie nur noch ganz feine Hilfen geben. Die Hilfen mit der Hand müssen mit Bedacht und fein abgestimmt gegeben werden.
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