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Baucher hat sich nicht allein mit Reithilfen und der Ausbildung von Reiter und Pferd befasst. Im Laufe der Zeit kam er zu der Einsicht, dass die damals gängigen Reitutensilien für seine Art des Reitens optimierungsfähig waren. Um zum erklärenden Video bei youtube.de zu gelangen, klicken Sie bitte auf das Foto oben. So ersann er ein Gebiss, welches ruhiger im Maul liegen und gleichzeitig optimal für die Flektionierungsarbeit nutzbar sein sollte. Im Ergebnis kam das unten stehende Gebiss heraus, das heute in vielen Reitsportläden zu erwerben ist. Zum Bestellen bei "Quinta dos Cavalos verdes" klicken Sie bitte einfach auf das Bild und Sie werden weitergeleitet.
Mit dem Gebiss allein war es aber nicht getan. Da Baucher immer nach Möglichkeiten suchte, sein System für die Kavalierie zu optimieren, bei der ja Kandare mit Unterlegtrense obligat waren, musste er auch eine neue Kandarre entwickeln, da seine praktische Arbeit ihm zeigte, das die Kinnkette für die Abkauübungen eher hinderlich war. So ersann er eine Kandare mit nahezu gleichlangen Ober- (4 cm) und Unterbäumen (5 cm), die an recheckigen Ösen in die Trense eingehängt wurden, so dass die Kandare auch auf das Genick wirken konnte und ersetzte die störende Kinnkette durch einen Lederriemen, den er oberhalb der Kadareneinhängung in die Trense einnähte (siehe Skizze) .
Heutzutage kann man sich so etwas im Internet bei "Frenería y Romanas López" zusammenstellen, indem man passende Kadarrenbäume mit dem entsprechendem Gebiss kombiniert. Das sieht dann in etwa so aus, muss aber später noch in der Aufhängung entsprechen der Skizze optimiert werden. López baut uns die richtige Kandarre auch gleich fertig. Dazu ist aber eine Mindestabnhame von 10 Gebissen notwendig. Bei Interesse sprechen Sie uns an oder klicken Sie auf das Bild, um direkt bei López zu bestellen.
Natürlich hat Baucher auch einen Sattel ersonnen, denn in den damals üblichen Sätteln konnte man sich nur schwer frei im Sattel bewegen, was zuweilen zu Balanceverlagerung im Sattel für seine Art der Hilfengebung unerlässlich ist. Daher sollte ein möglichst flacher Sattel zum Einsatz kommen, um dem Reiter möglichst viel Bewegungsfreiraum zu geben. Natürlich ist dieser Sattel nichts für Anfänger. Aber Baucher gab seinen Schülern die Zügel sowieso erst dann in die Hand, wenn Sie völlig unanhängig sitzen konnten. Er prüfte sie angeblich, indem er die Schüler zwischen den Pilaren eine Capriole springen ließ. Waren sie in der Lage, diese zu sitzen, konnte man davon ausgehen, dass sie in der Lage waren, vernünftig auf dem Sattel zu sitzen und zum Erlernen der neuen Zügelhilfen ausreichend vorbereitet waren. Ähnliche Sättel finden Sie heute bei vielen Herstellern, allerdings nur auf Nachfrage. Ggf. sollte aber auch ein passender Töltsattel ohne Trachten ausreichen, da er ausreichend flach ist und damit genügend Bewegungsfreiraum bietet. Ein Beispielbild sehen Sie unten.
Aktuell entwickeln wir aber gerade in Zusammenarbeit mit namenhaften Biomechanikern und Osteopathen einen Sattel, der für die modernen zumeist rundrippigen Pferde und die balanceorientierte Reitweise optimiert wird. Dabei werden wir von einem der renomiertesten Sattelhersteller der Welt, der Firma Passier, mit Mustersätteln und Änderungsarbeiten unterstützt. Dieser Flachsitzer-Sattel wird ein anpassbares Kopfeisen, ein besonderes Gurtungssystem und eine spezielle Polsterung besitzen, um besonders der Tatsache gerecht zu werden, wie schnell sich die Pferde bei dieser Ausblidungsmethode durch den enormen Muskelaufbau verändern. Zusätzlich wird er auch mit einer breiten Taille zu haben sein, da die modernen Pferde oft viel zu breit sind für die aktuelle vertreibenen Sättel, deren Baumvorlagen zumeist noch aus der Nachkriegszeit stammen, als die Pferde viel schmaler und ovalrippiger waren. Baucher wusste damals schon wie wichtig es war und ist, dass der Sattelschwerpunkt nicht hinter dem 12. Brustwirbel liegt und dennoch die Schulter frei läßt und daß ein atrophierter Trapetzmuskel den Anfang vom Ende pferdeschonenden Reitens bedeutet.
Die Ersten Versionen des Sattels sind bereits bestellbar. Bitte wenden Sie sich an : Klicken Sie auf das Logo und Sie werden zum Homepage der Sattlerei Wolfram Lüders (www.dersattler.net) weitergeleitet.
Als Lektüre zum Thema "Der passende Sattel" möchten wir Ihnen das Standartwerk zu diesem Thema schlechthin empfehlen. Die Autorin, Beatrix Schulte-Wien, ist Physiotherapeutin, Human- und Pferde-Osteotherapeutin und Dressurreiterin. Sie leitet das Deutsche Institut für Pferdeosteopathie (DIPO) in Dülmen (Nordrhein-Westfalen). Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema »Sättel« und den Auswirkungen schlecht passender Sättel auf die Pferdegesundheit. Zur Bestellung bei Amazon.de klicken Sie bitte auf das unten stehende Buchcover .
Last but not least wollen wir noch darauf hinweisen, dass Baucher die jungen Pferde und Reiter am Kappzaum arbeitete, bevor der Reiter das Lenken übernahm. Hierzu haben wir einen speziellen Kappzaum etwickelt, der durch seine seht gute Passform und den sicheren Sitz auch feine Hilfen am Kappzaum sicherstellt. Bei Interesse klicken Sie bitte auf das Bild und Sie werden zur Kontaktseite der Sattlerin Natascha Gauert weitergeleitet, die diesen Kappzaum mit entwickelt hat, herstellt und verteibt. Ebenso näht Sie Ihnen auch eine passende Longe in Handarbeit.
Um den Kappzaum maßgenau zu fertigen, müssten Sie bitte noch ein Paar Messdaten liefern. Unten sehen Sie, was Sie wo messen müssen:
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